Jungfraujoch

Einmal im Leben auf dem Jungfraujoch zu sein. Das machen wir heute. Das Wetter ist perfekt. Frühmorgens fahren wir mit dem Auto nach Wilderswil. Von hier geht’s mit der Bahn weiter. Wir steigen in die Berner Oberland-Bahn ein, die uns nach Grindelwald bringt. Von da geht’s mit der Wengeneralpbahn auf die Kleine Scheidegg. Hier müssen wir auf unseren nächsten Zug warten, denn wir haben reservierte Sitzplätze für den 09:30-Zug. Also trinken wir erst mal einen Cappuccino und geniessen ein knuspriges Gipfeli dazu. Um 09:30 geht’s dann weiter. Die Jungfraubahn befördert uns über Alpweiden und durch einen gut sieben Kilometer langen Tunnel, der in einem Bogen durchs Innere des Eigers und des Mönchs führt, aufs Jungfraujoch. Allerdings gibts noch einen kurzen Zwischenhalt. Bei der Station „Eismeer“ hält der Zug an und wir dürfen für fünf Minuten die grandiose Aussicht auf eben dieses Eismeer geniessen. Grosse Glasscheiben sind in die Felswand eingelassen und ermöglichen einen Wahnsinnsausblick! Aus dem Innern des Berges blickend, sieht man die weite Landschaft aus Eis und Schnee. 

Dann Weiterfahrt auf den Gipfel. Top of Europe. Das Jungfraujoch liegt auf 3466 m ü M. Mitten in Fels befindet sich der höchst gelegene Bahnhof Europas. Die anschliessende Fahrt mit dem 111 m langen Lift bringt uns schliesslich hinauf ans Tageslicht. Wir befinden uns mitten im Dreigestirn von Eiger (3970 m), Mönch (4107 m) und Jungfrau (4158 m), auf der Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Als erstes gehen wir auf die Aussichtsterrasse der Sphinx. Die Temperatur ist ganz schön frisch, knapp 10 Grad Celsius. Der Panoramablick ist atemberaubend! Vor uns liegt der Konkordiaplatz und der Aletschgletscher, der längste Gletscher Europas.

Wir gehen auch noch raus in den Schnee und geniessen den phantastischen Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

Nun besuchen wir den Eispalast. Bei stetigen -3 Grad Celsius begeben wir uns auf den spiegelglatten Rundgang. Es geht durch beleuchtete Gänge an witzigen, detailgetreuen Eisskulpturen vorbei.

Es ist nun langsam an der Zeit, uns auf den Rückweg zu machen. Wir haben Tickets für den 11:43-Zug.

Die Bahn bringt uns schliesslich wieder zurück auf die Kleine Scheidegg, wo wir noch etwas Zeit verbringen, bevor wir schliesslich runter nach Grindelwald fahren. In Grindelwald flanieren wir durch die Hauptstrasse und geniessen in einem Strassencafé noch einen Aperol Spritz und ein Bierchen, bevor wir uns auf die Heimreise begeben.